Nach einem Zeckenbiss kann eine Blutabnahme erforderlich sein, um Infektionen auszuschließen. Zecken können Krankheitserreger wie Borrelien (Borreliose) oder das FSME-Virus (Frühsommer-Meningoenzephalitis) übertragen.

Wann sollte eine Blutuntersuchung gemacht werden?

  • Sofort nach dem Zeckenbiss:
    • Eine Blutuntersuchung ist direkt nach dem Zeckenbiss nicht erforderlich, da Antikörper erst nach einigen Wochen nachweisbar sind.
  • Nach 4–6 Wochen:
    • Falls Symptome wie Rötung um die Bissstelle (Wanderröte), Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen oder Müdigkeit auftreten, sollte eine Blutuntersuchung durchgeführt werden.
    • Getestet wird auf Borreliose (IgM- & IgG-Antikörper).
  • FSME-Test (nur in Risikogebieten):
    • Eine FSME-Blutuntersuchung ist nur sinnvoll, wenn neurologische Symptome wie starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit oder Lähmungen auftreten.

Was tun nach einem Zeckenbiss?

    1. Zecke schnellstmöglich mit einer Pinzette oder Zeckenkarte entfernen.
    2. Bissstelle desinfizieren und in den nächsten Wochen beobachten.
    3. Falls Symptome auftreten, sofort ärztliche Untersuchung und Bluttest durchführen lassen.
Blutabnahme nach einem Zeckenbiss